Interactive Brokers Erfahrungen 2026: Review
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Sind Sie auf der Suche nach einem guten Broker? Suchen Sie nicht weiter!
Interactive Brokers (IB) verfügt über alle Funktionen, die Sie als passiver Anleger benötigen. Außerdem sind ihre Gebühren in der Branche nahezu unschlagbar.
Ich benutze IB schon seit mehreren Jahren und könnte nicht zufriedener sein. Sie bieten eine breite Palette von Produkten zu hervorragenden Preisen.
In dieser Übersicht finden Sie alles, was Sie über Interactive Brokers wissen müssen, was Sie mit IB machen können, wie viel IB Sie kostet und vieles mehr!
Am Ende dieses Berichts werden Sie wissen, ob IB ein guter Broker für Sie ist!
| Gebühren für die Verwahrung | 0% pro Jahr |
|---|---|
| Gebühren für Inaktivität | 0 CHF |
| Schweizer ETF kaufen | 5-15 CHF |
| Amerikanische Aktien kaufen | 0,50 – 1 USD |
| Gebühr für den Währungsumtausch | 2 USD |
| Sprachen | Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch |
| Mobile Anwendung | Ja |
| Web-Anwendung | Ja |
| Depotbank | 8 verschiedene US-Banken |
| Gegründet | 1978 |
| Hauptsitz | Vereinigte Staaten |
Was ist Interactive Brokers?
Der Broker, den Sie brauchen, um Aktien und ETFs zu kaufen! Und das alles zu unglaublich niedrigen Gebühren! Investieren Sie schon ab 0,50 USD in US-Unternehmen!
- Sehr günstig
- Fehlerfreie Ausführung
Interactive Brokers (IB) ist ein etabliertes Brokerage-Unternehmen (ein Broker) aus den Vereinigten Staaten. IB wurde bereits im Jahr 1978 gegründet.
Heute ist Interactive Brokers ein großes Brokerage-Unternehmen. Es handelt sich um das größte elektronische Maklerunternehmen in den Vereinigten Staaten. Sie sind auch führend auf dem Forex-Broker-Markt. Mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar ist IB auch profitabel. IB beschäftigt weltweit mehr als 1500 Mitarbeiter.
IB bietet Zugang zu Aktien, Anleihen, Optionen, Futures und anderen Finanzinstrumenten an der führenden Börse der Welt. Sie werden Zugang zu allen Anlageinstrumenten haben, die Sie jemals brauchen werden. Ab 2026 bieten sie Zugang zu mehr als 170 verschiedenen Märkten in vielen Ländern.
Wenn Sie mit US-Anleihen handeln wollen, ist es erwähnenswert, dass IB 22 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche Zugang zum US-Anleihenmarkt bietet. Dies macht es sehr einfach, US-Anleihen während der europäischen Öffnungszeiten zu kaufen.
Hier ist also genau das, was IB als Broker bietet.
Interactive Brokers Kontotypen
Interactive Brokers bietet zwei Arten von Konten an.
Der standardmäßige Kontotyp ist das Barkonto. Bei diesem Konto können Sie nur mit dem Geld handeln, das Sie auf dem Konto haben. Ich verwende diesen Kontotyp, der für die meisten Menschen geeignet ist.
Der andere Kontotyp ist das Margin-Konto. Mit diesem Konto können Sie auf Marge handeln, was bedeutet, dass Sie Aktien mit Geld kaufen können, das Sie nicht haben. Die IB leiht Ihnen also Geld, um an der Börse zu handeln, und Sie zahlen Zinsen für das geliehene Geld.
Im Allgemeinen haben Sie bei Margin-Konten eine bestimmte Marge. Wenn Sie zum Beispiel 10K Bargeld und eine Marge von 4:1 haben, stehen Ihnen 40K zur Verfügung.
Wenn Sie sich für Margin-Konten interessieren, sollten Sie zuerst die IB-Seite über Margin-Konten lesen. Sie sollten sich auch über die Risiken des Margenhandels im Klaren sein.
Für die meisten Menschen ist ein Barkonto die beste Wahl. Wenn Sie nicht über Margin-Konten Bescheid wissen, sollten Sie kein Margin-Konto eröffnen. Sie können viel Geld verlieren, wenn Sie nicht wissen, was Sie tun. Wenn Sie hingegen wissen, was Sie tun, und eine Hebelwirkung nutzen möchten, können Sie ein Margin-Konto wählen.
Es ist ebenfalls erwähnenswert, dass Sie eine kostenlose Testphase in Anspruch nehmen können. In dieser Testphase erhalten Sie virtuelles Geld. Mit diesem virtuellen Geld können Sie Investitionen am Aktienmarkt simulieren. Dies ist eine vortreffliche Methode, um mit dem Investieren zu beginnen, ohne eigenes Kapital einzusetzen. Für viele Personen stellt dies eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, sich mit Investitionen vertraut zu machen. Sobald sie die Handhabung des Kontos beherrschen, können sie nahtlos von dem kostenlosen Testkonto zu einem Live-Konto übergehen und mit dem realen Handel beginnen.
Interactive Brokers-Gebühren
Langfristig müssen Sie Ihre Gebühren senken. Anlagegebühren sind extrem wichtig.
Interactive Brokers hat zwei Gebührensysteme:
- System der Festbeträge
- Gestaffeltes Gebührensystem
Das System der Pauschalvergütung ist sehr einfach. Für jeden Umtausch zahlen Sie eine feste Gebühr. So zahlen Sie beispielsweise 0,10 % für Transaktionen an der Schweizer Börse (bei einem Mindestbetrag von 10 CHF).
Das gestaffelte Gebührensystem ist viel komplizierter. Sie zahlen individuelle Gebühren, wie Clearinggebühren, Handelsmeldegebühren und Transaktionsgebühren. Die Regeln sind von Börse zu Börse unterschiedlich.
Die Komplexität des gestaffelten Gebührensystems schreckt viele Menschen ab. Für einfache Anleger ist das gestaffelte System jedoch oft deutlich günstiger. Bei den meisten meiner Berechnungen war das gestaffelte Gebührensystem günstiger als das feste System. Wenn Sie also möglichst niedrige Gebühren wünschen, sollten Sie sich generell für das gestaffelte System entscheiden.
Ich werde nicht im Detail auf alle Gebühren von Interactive Brokers eingehen, da sie sehr komplex sind. Insgesamt betrachtet sind die Gebühren von Interactive Brokers jedoch äußerst niedrig. Hier ist zum Beispiel ein Vergleich, den ich für die besten Broker in der Schweiz durchgeführt habe:

Wenn Sie IB mit anderen in der Schweiz verfügbaren Brokern vergleichen, können wir feststellen, dass die Gebühren von Interactive Brokers hervorragend sind. Wenn Sie ein paar Mal im Monat handeln, werden Ihre Kosten sehr niedrig sein!
Wir nutzen Interactive Brokers als unseren Hauptbroker aufgrund seiner ausgezeichneten Gebühren und des breiten Zugangs zu ETFs.
Währungsumrechnungsgebühr
IB führt Währungsumrechnungen zum bestmöglichen verfügbaren Kurs durch. Dennoch sind Umrechnungen nicht kostenfrei.
Bei einer manuellen Umrechnung fallen 0,002% des Umrechnungsbetrags an, mindestens jedoch 2 USD. Sofern Sie keine umfangreichen Umrechnungen vornehmen, können Sie von einer Gebühr von 2 USD ausgehen.
Wenn du IB automatische Umrechnungen durchführen lässt (nur mit einem Cash-Konto), zahlst du 0,03 % des Umrechnungsbetrags, ohne Minimum.
Das automatische System ist günstiger für Umrechnungen unter 6500 CHF, danach sind manuelle Umrechnungen günstiger.
Insgesamt sind diese Gebühren außerordentlich günstig! Es handelt sich hierbei um eine der vorteilhaftesten Gebührenstrukturen für Währungsumrechnungen. Und dies ist um Größenordnungen günstiger als bei einem schweizerischen Broker.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass Interactive Brokers Konten nicht schätzt, die ausschließlich für Währungsumrechnungen ohne Investitionstätigkeit genutzt werden. Einigen Personen wurden aufgrund solcher Praktiken bestimmte Funktionen ihrer Konten gesperrt.
Verwahrungs- und Inaktivitätsgebühren
Glücklicherweise gibt es bei IB keine Verwahrungsgebühren oder Inaktivitätsgebühren!
Der Vorteil von IB, keine Verwahrgebühren zu erheben, ist im Vergleich zu den meisten anderen Brokern hervorragend! Sie haben nicht nur hervorragende Transaktionsgebühren, sondern auch keine Verwahrungsgebühren – das ist fantastisch!
Bargeld-Zinssätze
Der Zinssatz für CHF-Barguthaben war in der Vergangenheit negativ. Seit 2023 ist er jedoch stetig gestiegen.
Gegenwärtig beträgt der Zinssatz für CHF-Guthaben 0.0% (Stand April 2025). Und der Zinssatz für USD-Guthaben liegt bei 0.0% bis 10'000 USD und 4.080% darüber (Stand Dezember 2024).
Den aktuellen Zinssatz können Sie auf dieser Seite abrufen.
Sonstige Gebühren
Eine Gebühr, die Erwähnung verdient, ist die Auszahlungsgebühr. Tatsächlich ist nur eine Auszahlung pro Monat kostenfrei gestattet. Sollten Sie mehr als eine Auszahlung pro Monat vornehmen, fallen ab der zweiten Auszahlung Gebühren an. Jede bezahlte Auszahlung kostet 11 CHF für eine CHF-Auszahlung, 8 EUR für eine EUR-Auszahlung und 10 USD für eine USD-Auszahlung.
Wenn Sie Ihre schweizerischen Aktien im Aktienregister eintragen lassen möchten, müssen Sie 150 CHF entrichten. Dies ist relativ kostspielig, selbst im Vergleich zu schweizerischen Brokern. Allerdings ist dies nicht für jedermann erforderlich und nicht für jede Position notwendig. Falls Sie jedoch beabsichtigen, Ihre Aktien registrieren zu lassen, ist es wichtig, diese Gebühr zu kennen.
Eröffnung eines Kontos bei Interactive Brokers
Sind Sie bereit, die Kontrolle über Ihre finanzielle Zukunft zu übernehmen? Dieses Buch ist Ihr ultimativer Leitfaden für den Vermögensaufbau durch kluges Investieren in der Schweiz.
Dieses Handbuch entmystifiziert Schritt für Schritt die Welt der Aktien und ETFs und versetzt Sie in die Lage, selbstbewusst zu Ihren eigenen Bedingungen zu investieren.
Die Eröffnung eines Kontos bei Interactive Brokers ist nicht kompliziert, aber es wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Verfahren stellt viele Fragen und umfasst viele Schritte.
Zunächst wird nach allgemeinen Informationen über Sie gefragt (Name, Adresse usw.). Sie müssen auch die Art des gewünschten Kontos auswählen. Diese Entscheidung ist wichtig. In diesem Schritt wählen Sie auch die Basiswährung für Ihr Konto.
Der zweite Schritt des Verfahrens besteht darin, finanzielle Informationen bereitzustellen. Das IB wird Sie fragen, wie viel Geld Sie haben und wie viel Erfahrung Sie mit Aktien haben. Und Sie müssen wählen, in welche Instrumente Sie investieren wollen. Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen, denn Sie können sich später für neue Anlageinstrumente anmelden.
Im nächsten Schritt müssen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Interactive Brokers akzeptieren. Ich würde empfehlen, sie zumindest überfliegend zu lesen. Danach werden Sie um einen Identitätsnachweis und weitere steuerrelevante Informationen gebeten.
Schließlich müssen Sie nur noch eine Einzahlung auf Ihr Konto vornehmen, damit es vollständig ist. Obwohl dies nicht das unkomplizierteste Verfahren ist, ist es dennoch nicht übermäßig komplex.
Wenn Sie weitere Informationen über den Vorgang wünschen, finden Sie hier eine Anleitung zur Einrichtung eines Kontos bei Interactive Brokers.
Unterkonten
Es ist erwähnenswert, dass Sie in Ihrem Interactive Brokers-Konto Unterkonten führen können. Das bedeutet, dass Sie mehrere Konten mit demselben Hauptkonto verwalten können.
Die beste Verwendung von Unterkonten ergibt sich, wenn Sie für Ihre Kinder investieren und Ihre Aktien einfach von deren trennen möchten. Rechtlich gesehen gehören die Aktien immer noch Ihnen, da Sie keine Konten für Minderjährige anlegen dürfen. Dennoch ist es gut, sie getrennt zu sehen. Ich habe für meinen Sohn jeden Monat eine Aktie von VT gekauft.
Für weiterführende Informationen habe ich einen Artikel über das Investieren in Aktien für Ihre Kinder verfasst.
IB für den Handel verwenden
Interessanterweise verfügt IB über zahlreiche Benutzeroberflächen:
- Die Standard-Webanwendung
- Die mobile Anwendung (IBKR Mobile)
- Die WebTrader-Webschnittstelle
- Die IBKR Desktop-Anwendung für Windows und Mac
- Die Desktop-Anwendung Trading Workstation (TWS)
Es sollte also eine Schnittstelle für alle geben!
Sie können die meisten Dinge von allen Schnittstellen aus erledigen. Sie können zum Beispiel über jede dieser Schnittstellen mit Aktien handeln. Das Problem mit IB ist, dass viele Leute über die TWS-Schnittstelle diskutiert haben. Deshalb glauben viele Anfänger, dass sie es benutzen sollten. Die TWS-Oberfläche ist jedoch bei weitem die komplexeste dieser Schnittstellen.
Ich habe die TWS-Anwendung nie für den Handel verwendet. Für die meisten Anleger ist es einfach zu kompliziert. Als einfacher Investor, der in ETFs investiert, benötigen Sie lediglich die Account Management-Oberfläche. Wenn Sie Mobilgeräte bevorzugen, können Sie auch die IBKR Mobile-Anwendung für den Handel nutzen.

Von der Kontoführung können Sie alles handeln, was Sie wollen. Außerdem können Sie Geld von und auf Ihr Konto überweisen. Alle diese Vorgänge sind relativ einfach.
Sie können Ihr Konto kostenlos mit einer Banküberweisung aufladen. Zuerst müssen Sie Ihr Bankkonto bei IB angeben, dann können Sie eine Einzahlung vornehmen. Auszahlungen funktionieren nach demselben Prinzip. Sie können Geld nur auf Konten schicken, die auf Ihren Namen lauten. Ich hatte nie Probleme mit Einzahlungen oder Abhebungen.
Für Währungen stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung:
- Sie können direkt einen Devisenhandel durchführen. Beispielsweise könnten Sie USD.CHF kaufen, was dem Kauf von USD mit CHF entspricht.
- Sie können den Währungsumrechner verwenden und IB die Operation für Sie durchführen lassen.
- Seit April 2024 können Sie die Währungsumrechnung von IB durchführen lassen, indem Sie Aktien in einer Währung kaufen, die Sie nicht besitzen. Wenn Sie beispielsweise VT in USD kaufen und nur über CHF verfügen, wird IB die Umrechnung für Sie vornehmen. Dies funktioniert nur bei einem Barkonto, da ein Margenkonto bei der Währung, die Sie nicht besitzen, negativ werden würde.
In jedem Fall ist IB bei der Umrechnung von Währungen hervorragend. Sie verwenden einen exzellenten Kurs und erheben sehr niedrige Gebühren.
Es ist auch erwähnenswert, dass Sie Ihre Investitionen mit IB automatisieren können. Sie können Daueraufträge einrichten, die wöchentlich oder monatlich beginnen. Wenn Sie einen wiederkehrenden Auftrag für die Überweisung nutzen, können Sie Ihre Investitionen vollständig automatisieren. Diese Funktion ist etwas, das sich einige Leute wünschen.
Für detailliertere Anweisungen habe ich eine Anleitung zur Finanzierung Ihres IB-Kontos und zum Handel mit einem ETF verfasst.
Andere Merkmale
IBKR bietet einige weitere interessante Funktionen.
Ich möchte das Stock Yield Enhancement Program erwähnen. Wenn Sie diese Option in den Einstellungen aktivieren, kann IB Ihre Aktien an andere Investoren verleihen. Dieses System wird als Wertpapierleihe bezeichnet.
Mir gefällt, dass IB 50% des Gewinns mit Ihnen teilt, wenn Sie diese Option nutzen. Diese Beteiligung steht in starkem Kontrast zu anderen Brokern, die Ihre Aktien standardmäßig an andere Personen verleihen würden, ohne Ihnen Gewinne zu geben.
Ich möchte nicht behaupten, dass jeder diese Option aktivieren sollte, aber für mich zeigt dies, dass Interactive Brokers ein hervorragender Broker ist.
Ein weiteres interessantes Merkmal ist, dass Sie mit Bruchteilen von Aktien handeln können. Mit dieser Funktion können Sie Bruchteile von Aktien kaufen. Diese Funktion ist äußerst nützlich, wenn Sie beabsichtigen, kostspielige Aktien zu erwerben oder in zahlreiche Unternehmen zu investieren, ohne über ein umfangreiches Portfolio zu verfügen. Sie können mehr über Fractional Trading bei IB lesen.
Ein Aspekt, der bei Interactive Brokers fehlt, ist die Möglichkeit, Schweizer Aktien als Aktionär eintragen zu lassen. Einige Personen wünschen eine solche Eintragung, um an Aktionärsversammlungen teilnehmen zu können und gegebenenfalls Geschenke zu erhalten.
Obwohl IB selbst keine E-Steuererklärungen anbietet, bietet Datalevel AG, ein Schweizer Unternehmen, diesen Service an. Mit ihnen können Sie E-Steuererklärungen von Ihrem IB-Konto erstellen.
Ist IB sicher?
Wenn Sie erhebliche Summen investieren, ist es von größter Bedeutung, dass Ihr Broker ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet. Wir müssen uns also um die Sicherheit der IB kümmern.
Verordnungen
Zunächst können wir einen Blick auf die Vorschriften werfen.
Interactive Brokers verfügt über sieben juristische Einheiten, die je nach Herkunftsland der Kunden zuständig sind. So ist beispielsweise Interactive Brokers LLC in den USA tätig, während Interactive Brokers (UK) Limited für europäische Kunden arbeitet.
Jede dieser Einrichtungen ist reguliert. Zum Beispiel wird die US-Einheit von der Securities and Exchange Commission (SEC) und die britische Einheit von der Financial Conduct Authority (FCA) reguliert. Insgesamt ist die IB also sehr gut reguliert.
Finanzielle Stärke
Derzeit gilt Interactive Brokers als sehr finanzstark. Sie verfügen über eine starke Kapitalposition und fortschrittliche Risikokontrollen.
Das Unternehmen verwaltet über zwei Millionen Konten und führt täglich fast zwei Millionen Geschäfte aus. Dies sind beachtliche Zahlen, die zeigen, dass IB viele aktive Nutzer hat.
Im April 2023 verfügte die IB über 7 Mrd. USD mehr als das vorgeschriebene Eigenkapital. Das Unternehmen investiert hauptsächlich kurzfristig, um sicherzustellen, dass es über genügend Geld verfügt, um kurzfristige Ausgaben zu decken. Das Geld der IB ist also nicht gesperrt, wenn es verfügbar sein muss.
Die Finanzkennzahlen von Interactive Brokers sind insgesamt positiv zu bewerten. Das Unternehmen hat keinerlei Anzeichen finanzieller Schwierigkeiten erkennen lassen.
Schutzmaßnahmen
Ausserdem ist der Schutz im Falle eines Konkurses ebenfalls entscheidend. Auch wenn die IB finanziell stark ist, wollen wir wissen, was im Falle eines Konkurses passieren würde.
Es ist wichtig zu wissen, dass das IB die einzelnen Länder nicht voneinander trennt. Das bedeutet, dass ein Schweizer Anleger, der IB UK nutzt, das gleiche Handelssystem wie ein US-Anleger verwendet. Das ist eine gute Nachricht für den Schutz!
Die SIPC wird US-Anleger schützen. Es bietet einen Vermögensschutz von bis zu 500.000 USD, wobei der Schutz für Bareinlagen auf 250.000 USD begrenzt ist. Und da Schweizer Anleger wie US-Kunden geschützt sind, erhalten wir auch einen SIPC-Schutz!
Für einige Instrumente gibt es jedoch eine Ausnahme. So sind beispielsweise Contracts for Difference (CFDs) in den Vereinigten Staaten verboten. Aber sie werden anderen Investoren angeboten. Wenn Sie diese nutzen, fällt der Schutz für Ihre CFDs auf den FCA-Schutz von bis zu 85.000 GBP.
Auch hier gilt, dass Sie bei Interactive Brokers einen hervorragenden Schutz vor Konkursen haben. Wir haben bei IB einen höheren Schutz als bei einem Schweizer Broker.
Es ist wichtig zu beachten, dass europäische Investoren seit dem Brexit andere Einheiten der IB nutzen. In diesem Fall ist der Schutz schlechter, da Sie keinen SIPC-Schutz für Aktien erhalten, sondern nur FCA. Die Schweizer Anleger sind jedoch weiterhin durch die SIPC geschützt. Es ist zu beachten, dass die SIPC eine globale Obergrenze von etwa 7,5 Milliarden USD hat.
Wenn du mehr erfahren möchtest, habe ich einen ganzen Artikel über die Sicherheit von Interactive Brokers.
Technische Sicherheit
Schließlich ist auch die technische Sicherheit von wesentlicher Bedeutung.
Mit Interactive Brokers haben Sie eine hohe technische Sicherheit. Sämtliche Kommunikation mit dem Server wird verschlüsselt, was allerdings bei allen seriösen Brokern Standard ist.
Am wichtigsten ist, dass Sie für Ihr Konto die Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden können. Für dieses Anliegen stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung. Erstens, Sie werden in der Lage sein, die IBKR Mobile Applikation dafür zu nutzen. Jedes Mal, wenn Sie sich über die Webschnittstelle anmelden, müssen Sie die Anmeldung bestätigen und einen weiteren Code auf Ihrem Telefon eingeben. Alternativ können Sie auch Ihre standardmäßige TOTP-Anwendung verwenden, um einen Code zu generieren. Dieser zweite Faktor bietet eine zusätzliche Sicherheit für Ihr Konto.
Folglich lässt sich konstatieren, dass Interactive Brokers über exzellente Sicherheitsmaßnahmen verfügt!
Meine Erfahrung mit IB
Ich begann mit Interactive Brokers zu investieren, als DEGIRO plötzlich den Zugang zu US ETFs für Schweizer Investoren blockierte. Seitdem bin ich mit Interactive Brokers sehr zufrieden. Ich investiere seit mehr als drei Jahren bei IB.
Mein gesamtes Aktienportfolio befindet sich in meinem IB-Konto. Ich erwerbe monatlich neue ETF-Anteile über die Standard-Weboberfläche, habe jedoch auch andere Schnittstellen erprobt. Die IBKR Mobile Anwendung ist äußerst gelungen konzipiert, dennoch präferiere ich generell die Nutzung meines Desktop-Computers gegenüber meinem Mobiltelefon.

Ich erledige sämtliche Aufgaben über die Account Management Schnittstelle, welche all meinen Anforderungen gerecht wird. IB erfüllt ebenso meine Bedürfnisse in vollumfänglicher Weise. Mit der Zeit habe ich gelernt, den Großteil der Funktionen des Tools zu ignorieren. Ich brauche nur ein paar Funktionen für meinen Handel.
Da ich gelegentlich in USD vergütet werde, kann ich die Gelder direkt auf mein Interactive Brokers Konto überweisen. Auf diese Weise kann ich Währungsumtauschgebühren vermeiden und die Gelder unmittelbar investieren.
Insgesamt bin ich mit meinen Erfahrungen mit IB äußerst zufrieden. Ich hatte nie Schwierigkeiten mit dem Broker, und alle meine Überweisungen erreichten IB äußerst zügig. Als ich Geld für die Anzahlung auf unser Haus abheben musste, hatte ich keine Probleme. Sämtliche meiner Transaktionen wurden tadellos ausgeführt. Auch die Berichterstattung auf der Weboberfläche ist genau das, was ich brauche. Ich kann IB nur empfehlen!
IB-Ruf
Es ist wichtig, den Ruf eines Brokers zu prüfen, bevor man ihn für Investitionen in den Aktienmarkt nutzt.
Als Quelle für Bewertungen verwende ich immer TrustPilot. Also schauen wir uns die Bewertungen von IB auf TrustPilot an. Im Durchschnitt bewerten die Nutzer IB mit 3,3 Sternen. Bevor ich mir dies ansah, hatte ich eine höhere Punktzahl erwartet.
Zuerst schauen wir uns an, was den Leuten an IB nicht gefällt. Wir können die meisten negativen Bewertungen in zwei Kategorien einteilen:
- Schlechte Benutzeroberflächen. Es erfordert eine gewisse Eingewöhnungszeit, um sich mit der Benutzeroberfläche von IB vertraut zu machen. Aber nach einiger Zeit ist es einfach zu bedienen.
- Schlechte Kundenbetreuung. Es scheint, dass viele Menschen Probleme haben, vom Kundendienst Hilfe zu erhalten. Dazu kann ich mich nicht äußern, da ich ihren Kundendienst noch nie in Anspruch genommen habe. Allerdings kenne ich Personen in der Schweiz, die dies getan haben und keinerlei Probleme mit ihnen hatten.
Im Großen und Ganzen bin ich nicht allzu besorgt über diese negativen Kommentare. Viele von ihnen scheinen es nicht ernst zu meinen. Und viele Kommentatoren scheinen sauer darüber zu sein, dass sie mit der Plattform Fehler machen. Aber natürlich wäre es besser, wenn es weniger negative Bewertungen gäbe.
Erfreulich ist, dass die meisten Bewertungen (39 %) die IB mit fünf Sternen bewerten. Wir sollten also auch auf die positiven Bewertungen achten:
- Ausgezeichneter Kundenservice. Es ist interessant festzustellen, dass es sowohl negative als auch positive Bewertungen des IB-Kundendienstes gibt.
- Ausgezeichnetes Gebührensystem
- Ausgezeichnete Auftragsausführung
- Gute Plattformen
Wir können also feststellen, dass die Bewertungen für IB insgesamt gemischt sind. Ich glaube, es liegt daran, dass man sich erst einmal daran gewöhnen muss. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat und sich nur auf die Dinge konzentriert, die man braucht, ist IB recht einfach zu bedienen.
Interactive Brokers Auszeichnungen
Eine Möglichkeit, um zu sehen, wie ein Makler abschneidet, ist die Überprüfung der Auszeichnungen, die er von externen Quellen erhalten hat. Im Laufe der Jahre hat Interactive Brokers zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Allein im Jahr 2022 erhielten sie sieben Auszeichnungen:
- Die besten Online-Broker des Jahres 2022, von Barron’s
- Drei Auszeichnungen von Investopedia, darunter bester Broker für internationale Investitionen
- Mehrere Auszeichnungstitel von stockbrokers.com
- Mehrere Auszeichnungstitel von forexbrokers.com
- Mehrere Award-Titel von brokerchooser
Auch wenn dies nicht das Einzige ist, was zählt, sind die Auszeichnungen ein gutes Zeichen für Interactive Brokers.
Alternativen zu Interactive Brokers
Es gibt viele Alternativen.
Die für einen Schweizer Investor interessanteste ist DEGIRO. Nichtsdestotrotz sollten wir IB auch mit schweizerischen Brokern vergleichen.
Interactive Brokers vs. Saxo
Beginnen Sie mit dem Handel bei der Saxo Bank und erhalten Sie 200 CHF an Handelsguthaben.
- Schweizer Broker
Viele Schweizer Anleger ziehen es vor, einen Schweizer Broker zu nutzen. Also, sollten wir Interactive Brokers vs. Saxo vergleichen, meinen bevorzugten Schweizer Online-Broker.
Beide Broker haben eine Menge Funktionen, und einfache Anleger werden keine Funktion bei keinem der beiden Dienste vermissen. Beide Broker bieten auch Zugang zu US-ETFs.
Saxo ist der günstigste der Schweizer Broker. Allerdings wird es immer noch teurer sein als IB. Keiner der beiden Broker hat Depotgebühren. Die Transaktionsgebühren sind bei Saxo deutlich höher als bei IB, insbesondere bei ausländischen Aktien. Auch Währungsumrechnungen sind bei IB günstiger.
Wenn Sie Ihr Investieren rein auf Gebühren optimieren möchten, sollten Sie sich für Interactive Brokers entscheiden. Wenn Sie sich für den günstigsten Schweizer Broker entscheiden und die Schweizer Verwahrung beibehalten möchten, sollten Sie sich für Saxo entscheiden und höhere Gebühren akzeptieren.
Insgesamt sind diese beiden Broker großartig und ich benutze tatsächlich beide.
Interactive Brokers vs Swissquote
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Primary Rating:
5.0
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Primary Rating:
4.5
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Keine Depotgebühren
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Günstig
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Pros:
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Pros:
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Cons:
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Cons:
|
- Sehr günstig
- Alle Instrumente, die Sie brauchen
- Nahtlose Ausführung
- Zugang zu US-amerikanischen ETFs
- Guter Ruf
- Etwas schwierig für den Anfang
- Schweizer Broker
- Einfach zu bedienen
- Viele Instrumente zum Investieren
- Guter Ruf
- Teuer für US-Aktien
- Teuer um Währungen umzurechnen
Ein weiterer interessanter Schweizer Broker ist Swissquote, wahrscheinlich der etablierteste Schweizer Broker. Beide Broker ermöglichen den Zugang zu US-ETFs und verfügen über annähernd identische Funktionalitäten. Wenn Sie wie ich ein einfacher passiver Anleger sind, werden beide Broker mehr als genug Funktionen für Sie haben.
Sie können mit beiden Brokern von Ihrem Computer und Ihrem Mobiltelefon oder Tablet aus handeln. Swissquote ist etwas einfacher zu bedienen als Interactive Brokers, aber bei weitem nicht so einfach.
Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Brokern ist der Preis. Bei der Nutzung einer anderen Börse als der Schweizer Börse ist IB erheblich kostengünstiger als Swissquote. In einigen Fällen kann IB 100 Mal billiger sein als SQ. Dieser Unterschied kann sehr groß sein.
Darüber hinaus erhebt SQ Verwahrgebühren, während IB keinerlei Kontoführungsgebühren berechnet. Folglich ist IB die eindeutig überlegene Wahl, wenn Sie eine Kostenoptimierung anstreben.
Für viele Anleger wird Swissquote den Vorteil haben, in der Schweiz zu sein. Es kann einfacher sein, mit ihnen umzugehen, wenn Sie Probleme haben, während es bei IB kompliziert sein könnte. Wenn Sie also auf der Suche nach einem günstigen (nicht billigen) Schweizer Broker sind, ist Swissquote eine interessante Alternative.
Weitere Informationen finden Sie in meiner Bewertung von Swissquote oder in meinem Vergleich von Swissquote und Interactive Brokers.
Interactive Brokers vs. DEGIRO
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5.0
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4.0
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Keine Depotgebühren
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Sehr günstig
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- Sehr günstig
- Alle Instrumente, die Sie brauchen
- Ausgezeichnete Ausführung
- Zugang zu US-ETFs
- Am Anfang etwas einschüchternd
- Niedrige Preise
- Zahlreiche Anlageinstrumente
- Teure Währungsumrechnungen
- Kein Zugang zu US-ETFs
- Verleiht Ihre Aktien standardmäßig
Für europäische Investoren stellt DEGIRO eine weitere interessante Alternative dar. Es ist also interessant, diese beiden Makler zu vergleichen.
Der erste Hauptunterschied zwischen den beiden Brokern besteht darin, dass nur Interactive Brokers Schweizer Anlegern Zugang zu US ETFs bietet. Dieser Unterschied macht IB zu einer viel besseren Wahl als DEGIRO für Schweizer Investoren. Dies wird die Wertentwicklung Ihres Portfolios erheblich beeinflussen. Wenn Sie bei DEGIRO investieren, müssen Sie in minderwertige europäische Fonds investieren.
Wir können aber auch die Gebühren der beiden Makler betrachten. Es gibt ein paar Unterschiede zwischen DEGIRO und IB:
- IB ist viel billiger für den amerikanischen Aktienmarkt
- DEGIRO ist sehr geringfügig billiger für den europäischen Aktienmarkt
- IB ist viel billiger für Foreign Exchange (FOREX)
Es existieren einige Unterschiede hinsichtlich der Funktionalitäten. IB ist auch ein FOREX-Broker, so dass Sie viele Währungen in Ihrem Konto halten können. Und der Umtausch von Devisen ist billig. Andererseits bietet DEGIRO einen automatischen Währungsumtausch bei Käufen und Verkäufen, ist aber viel teurer als IB (es sei denn, Sie führen kleine Umrechnungen durch).
Sie können sich bei DEGIRO auch für eine manuelle Währungsumrechnung entscheiden, was den Währungsumtausch noch teurer macht. Insgesamt ist DEGIRO keine gute Wahl für den Handel mit Währungen.
Was die Benutzeroberfläche betrifft, so ist DEGIRO etwas einfacher zu bedienen als IB. Andererseits bietet IB eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen, die für Privatanleger möglicherweise nicht von Relevanz sind.
Die IB schließlich wurde 1978 gegründet, während DEGIRO erst seit 2013 Brokerage-Konten für Kleinanleger anbietet. Somit verfügt IB über umfangreichere Erfahrung.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Interactive Brokers ein deutlich überlegener Broker im Vergleich zu DEGIRO ist. Wenn Sie Schweizer sind, können Sie auf US ETF zugreifen. Und Sie können einen hervorragenden Service zu sehr niedrigen Preisen erhalten.
Wenn Sie mehr Details erfahren möchten, können Sie meine DEGIRO Review lesen.
Interactive Brokers FAQ
Wie hoch ist die Mindesteinlage bei Interactive Brokers?
Bei Interactive Brokers gibt es keine Mindesteinlage. Sie können ein Konto eröffnen, ohne Geld darauf zu haben. Da es keine Inaktivitätsgebühren gibt, ist dies für einen kleinen Betrag völlig in Ordnung.
Ist Interactive Brokers sicher?
Ja. Interactive Brokers besteht seit mehr als 40 Jahren und genießt einen hervorragenden Ruf. Darüber hinaus ist es in mehreren Ländern gut geregelt. Schliesslich ist Ihr Geld bei Interactive Brokers bis zu 500'000 USD versichert, dank SIPC.
Ist Interactive Brokers für Anfänger geeignet?
Ja. Obwohl IB nicht der einfachste Broker ist, können Sie mit wenig Geld und sehr niedrigen Gebühren einsteigen. Die Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen und ermöglicht es Ihnen, alles zu tun, was Sie brauchen, um in den Aktienmarkt zu investieren.
Welche Interactive Brokers-Einheit sollte ich verwenden?
Als Schweizer Anleger empfehle ich die britische Niederlassung von Interactive Brokers, die die besten Bestimmungen, den besten Schutz und die besten Funktionen bietet.
Für wen ist Interactive Brokers geeignet?
Interactive Brokers ist eine ausgezeichnete Wahl für alle Anleger, die selbstständig handeln möchten und keine Einwände gegen einen ausländischen Broker haben.
Für wen ist Interactive Brokers nicht geeignet?
Interactive Brokers ist nicht die beste Wahl, wenn Sie es ganz einfach halten wollen. Wenn Sie sich scheuen, einen Ausländer zu benutzen, gibt es einige Schweizer Alternativen, allerdings zu höheren Gebühren.
Können Sie ein IB-Konto nur für Währungsumrechnungen verwenden?
Mitnichten. Es besteht die Möglichkeit, dass Interactive Brokers Ihr Konto sperrt, falls Sie es ausschließlich für Währungsumrechnungen nutzen, ohne zu investieren.
Besteht die Möglichkeit, Schweizer Aktien bei Interactive Brokers auf Ihren Namen eintragen zu lassen?
Nein, diese Option steht nicht zur Verfügung. Gegenwärtig ist es bei Interactive Brokers nicht möglich, Schweizer Aktien als Aktionär auf Ihren Namen eintragen zu lassen.
Interactive Brokers Zusammenfassung
Interactive Brokers ist ein hervorragender Broker, der alles bietet, was Sie brauchen, um Aktien und ETFs zu kaufen, und zwar zuverlässig und zu äußerst günstigen Preisen. Mit IB können Sie US-Aktien für nur 0,5 USD handeln!
Pruduktmarke: Interactive Brokers
5
Interactive Brokers Vorteile
- Eine breite Palette von Investitionen
- Sehr niedrige Gebühren
- Keine Verwahrungs- oder Inaktivitätsgebühren
- Sehr professioneller Service
- Bietet US ETFs für Schweizer Anleger an
- Insgesamt guter Ruf
- Langjährige Erfahrung
- Ausgezeichnete Sicherheit
Interactive Brokers Nachteile
- Das kann anfangs einschüchternd sein
- Zu viele Benutzeroberflächen
- Keine Möglichkeit zur Eintragung Schweizer Aktien als Aktionär
Schlussfolgerung
Der Broker, den Sie brauchen, um Aktien und ETFs zu kaufen! Und das alles zu unglaublich niedrigen Gebühren! Investieren Sie schon ab 0,50 USD in US-Unternehmen!
- Sehr günstig
- Fehlerfreie Ausführung
Insgesamt ist Interactive Brokers ein ausgezeichneter Broker. Ihre Gebühren sind unglaublich, und ihr Service ist erstklassig. Interactive Brokers sollte Ihre Wahl sein, wenn Sie einen professionellen Broker zu einem sehr fairen Preis suchen.
Da sie immer noch US ETFs für Schweizer Anleger anbieten(warum US ETFs die besten sind), ist Interactive Brokers derzeit der beste Broker für Schweizer Anleger. Kein anderer Broker kommt auch nur in die Nähe, wenn Sie Ihr Portfolio optimieren wollen.
Ich nutze Interactive Brokers nun seit mehr als fünf Jahren. IB ist der Broker, den ich den Schweizer Anlegern derzeit empfehle. Es ist auch eine ausgezeichnete Wahl für europäische Investoren. Ich freue mich über IB und habe vor, es noch lange zu benutzen.
Viele Menschen argumentieren, dass wir keine Gebühren für Makler zahlen sollten, da es kostenlose Makler gibt. Sie müssen jedoch vorsichtig sein. Es gibt viele Nachteile provisionsfreier Makler. Ich zahle lieber sehr wenig für einen guten Makler als gar nichts für einen schlechten Makler.
Wenn Sie an IB interessiert sind, habe ich einen Leitfaden zur Eröffnung eines IB-Kontos.
Wie sieht es bei Ihnen aus? Was halten Sie von Interactive Brokers?
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Ihren KOSTENLOSEN Schweizer Sparratgeber
Hallo Baptiste
Vielen Dank für deine Mühen, welche du dir mit dieser Seite machst. Ich habe hier schon viel nachgelesen und gelernt.
Nun zu meinen Fragen an dich: Ich habe vor ca. einem Monat einen Free Trial Account mit Interactive Brokers eröffnet und dort über dieses Konto über das dortige „Mitteilungscenter“ schon 2mal ein paar Fragen an Interactive Brokers gestellt über verschiedene Dinge. Abgesehen davon, dass es wirklich ziemlich lange dauerte, bis ich jeweils die Antworten bekam auf meine Fragen (das letzte Mal hat es fast 3 Wochen gedauert, bis doch noch eine Antwort kam) habe ich u. a. auf eine Frage zu US-ETF’s, die du Baptiste ja hier propagierst für Schweizer Anleger, da sie steuertechnisch am günstigsten wären für uns Schweizer, folgende Antwort erhalten von Interactive Brokers, die mich stutzig macht:
„Clients residing in Switzerland open their accounts with Interactive Brokers (U.K.) Limited. If you are categorized as a retail investor, please bear in mind that the ETF must offer a Key Information Document (KID) in order for you to be able to open a position. Retail investors domiciled in the EEA and the UK should receive a KID prior to investing in a PRIIP. If no KID is available from the manufacturer, the PRIIP will be restricted from trading for EEA and UK retail clients. the issuers of U.S. listed ETFs do not as a rule create KIDs. This means that EEA and UK Retail clients may not purchase the product.“
Das verstehe ich so, dass wohl die allermeisten US-domilizierten ETFs keine solche KID jeweis kreiert haben und dass ich somit als Schweizer gar nicht in diese US-domizilierten ETFs investieren darf, weil ebendiese ETFs meistens über keine solche jeweilige KID verfügen. Ich habe nun natürlich heute nochmals u.a. zurückgefragt, ob z. B. der von mir favorisierte in den USA domizilierte VOO S&P 500 ETF über eine solche KID verfügt. Aber aufgrund der bereits von Interactive Brokers getätigten obengenannten Aussage, gehe ich mal eher davon aus, dass das wohl nicht der Fall sein wird. Auf die konkrete Antwort von Interactive Brokers werde ich wohl wieder Wochen warten müssen. Aber was meinst du dazu?
Du scheinst ja US-domizilierte ETF’s aus steuertechnischen Gründen zu bevorzugen? Hast vermutlich auch in einen S&P 500 ETF investiert? Verfügt dieser über eine solche KID? Über diese „KID-Situation“ habe ich hier auf deiner Seite leider nichts gefunden. Weisst du mehr darüber? Kannst du uns deine Erfahrungen darüber im Zusammenhang mit US-domilizierten ETFs hier kundtun und mich/uns hier entsprechend aufklären? Und falls die US-ETFs in welche du via interactive Brokers aus der Schweiz investiert hast, keine solche KIDs führen, wie hast du denn das Investieren in diese denn trotzdem bewerkstelligen können?
Danke im Voraus für deine Antworten hierzu.
Alex P. W.
Hallo Alex,
Leider versteht der IB-Support (zumindest auf der ersten Ebene) nicht richtig, dass die Schweiz sich von den anderen Ländern in Europa, die von IB betreut werden, unterscheidet. Daher ist ihre Antwort falsch.
Es stimmt zwar, dass europäische Investoren für jeden ETF ein KID in ihrer Landessprache benötigen. Und es stimmt auch, dass US-ETFs kein solches KID bereitstellen. Infolgedessen können europäische Investoren nicht mehr in US-ETFs investieren.
Allerdings ist die Schweiz nicht Teil der EU. Und diese Regel gilt für uns nicht. Daher können wir weiterhin in US-ETFs investieren, unabhängig davon, ob ein KID vorhanden ist oder nicht. Ich habe kürzlich US-ETFs ohne Probleme gekauft.
Leider ist dies nicht das erste Mal, dass der Support diesen Fehler macht. Und einige Schweizer Investoren haben dadurch sogar vorübergehend den Zugang zu US-ETFs verloren.
Hallo Baptiste
Danke dir für die schnelle Antwort auf meine Fragestellung. Ja was du schreibst scheint mir, nachdem ich inzwischen mir auch noch mehr darüber Gedanken gemacht habe und mir mal diese „Regulierung“ noch mal genau durchgelesen habe, absolut zuzutreffen. Diese besagt ja, klar: „the PRIIP will be restricted from trading for EEA and UK retail clients.“. Und da die Schweiz ja weder im EWR (deutsch für EEA) und schon gar nicht Teil des UK (Vereinigtes Königreich) ist, sollte diese Regulierung für Schweizer in der Schweiz ja nun wirklich keinerlei Rolle spielen. Ich habe bereits meinem gestern wiedereröffneten Ticket im Mitteilungscenter von Interactive Brokers heute Morgen noch diese Überlegungen hinzugefügt und darauf aufmerksam gemacht, dass diese Regulierung aus den genannten Gründen nicht auf mich und andere Schweizer, welche in der Schweiz wohnhaft sind, zutrifft und darum gebeten, dass sie mir das bitte auch noch bestätigen sollen. Bin gespannt ob und wann da nun dieses Mal eine Antwort kommt. Wenn es länger als 3 Wochen dauern sollte, ohne Antwort, werde ich wohl auch mal den Telefonsupport von Interactive Brokers austesten. :-).
Ganz allgemein bin ich ja ein Typ, der sich gerne lange, ausgiebig und möglichst gründlich mit etwas beschäftigt, bevor ich effektiv zur Tat schreite. Sei es beim Kauf von etwas teurerem oder wie hier beim Investieren. Deshalb auch der Free Trial bei interactive Brokers. Mein Ziel ist es eigentlich, bis spätestens im Verlauf des nächsten Jahres so richtig mit dem investieren in ETFs anzufangen. Leider ist mein Interesse am Investieren an der Börse und insbesondere in ETFs erst jetzt (zufälligerweise ist gerade heute mein 47. Geburtstag) so richtig erwacht. Zum Glück habe ich aber meist relativ sparsam gelebt, so dass ich jetzt eine relativ grössere Einmaleinlage tätigen könnte, so dass mit der Investition in einen gescheiten ETF in den nächsten 20 oder erst recht sogar 30 Jahren doch noch ganz schön was bei rum kommen könnte.
Darf ich hier noch ein paar Fragen stellen?
-Du schreibst in deiner Antwort: „Und einige Schweizer Investoren haben dadurch sogar vorübergehend den Zugang zu US-ETFs verloren“. Dir sind also solche Fälle bekannt und alle diese Schweizer haben demnach nach Intervention (von ihnen selber?) bei Interactive Brokers danach wieder vollen Zugang zu US-ETFs erhalten?
-Bist du auch in einen S&P 500 ETF investiert? Wenn ja warum, wenn nein, auch warum? :-) Denn mein aktueller Plan ist eigentlich alles auf einen solchen zu setzen. Wie es halt einem auch vom „Man himself“ Warren Buffet geraten wird, wenn man sich selber nicht so intensiv mit Firmen beschäftigt wie er es selber tut. Und er scheint ja so gut wie den ganzen Tag nichts anderes zu machen jeweils. Das wäre dann wohl doch kein wirkliches Leben für mich und ich folge somit lieber entsprechend seinem Rat für Personen wie mich (und wohl die meisten) und investiere lieber in den S&P 500. Was meinst du dazu?
-Ich habe mich gestern hier auf deiner Internetseite registriert. Ich scheine aber noch nicht die Berechtigung zu haben z. B. im Forum zu posten. Es steht da, dass mein Konto auf die Bestätigung wartet und mir eine Bestätigungs-E-Mail gesendet wurde. Eine solche befindet sich aber auch nachdem ich auf „Resend the confirmation email“ geklickt habe nicht in meinem Posteingang und auch nicht in meinem Spamordner. Die E-Mail-Adresse in meinem Konto ist aber richtig eingegeben. Vielleicht kannst du da was machen?
Danke sehr nochmals, freue mich darauf deine Antwort wieder hier zu lesen.
Beste Grüsse
Hallo Alex,
Lass uns wissen, was der Support sagt, wenn sie sich bei dir zurückmelden.
Es ist in der Tat gut, vor dem Investieren zu recherchieren, um wirklich zu verstehen, was vor sich geht. Aber sei vorsichtig, denn es gibt so etwas wie die „Analyse-Paralyse“. Manche Menschen recherchieren nur und handeln nie. Denk daran, dass es besser ist, jetzt auf gute Weise zu investieren, als erst viel später auf die perfekte Weise.
* Ja, mehrere meiner Leser haben das durchgemacht. Und jedes Mal konnten sie den Zugang zurückerlangen.
* Am S&P 500 ist nichts auszusetzen, und ich kenne Schweizer, die nur in diesen investieren. Persönlich investiere ich in VT, um eine breitere Diversifikation zu haben, da ich nicht nur in US-Aktien investieren möchte. Beachte, dass der Rat von Warren Buffett am besten auf amerikanische Investoren zugeschnitten ist.
* Kannst du mich per E-Mail kontaktieren, damit ich das klären kann? Ich werde versuchen, dich manuell freizuschalten, sobald ich deine E-Mail kenne.
Alles Gute zum Geburtstag!
Hi Baptiste wieder
Der Support von Interactive Brokers hat sich tatsächlich diesesmal schon an demselben Tag wieder gemeldet. Gestern Nachmittag. Welch positive Überraschung. Aber andererseits scheint mir die Antwort auf dieses Thema mit diesen KIDs eher negativ zu sein. Hier die Antwort dazu:
„The Swiss Federal Council has determined that, with effect from 1 January 2023, foreign funds registered to market in Switzerland or marketing to specific categories of qualified investors in Switzerland will be required to prepare Swiss versions of their EU PRIIPs-KIDs or separate Swiss Key Information Documents.“
Hast du von diesem Entscheid schon gehört?
Warum denkst du, dass der Rat von Warren Buffet betr. anlegen in den S&P 500, welcher offenbar vor allem auf US-Amerikanische Anleger zugeschnitten ist, nicht auch für ausländische Investoren gleichermassen attraktiv sein sollte? Nicht das ich was anderes denke oder gar behaupten möchte, aber weil ich ja eben dazulernen möchte was dieses Thema anbelangt, würde es mich halt interessieren, was andere, in diesem Fall hier nun du, für Argumente dafür haben/hast.
Abgesehen davon, dass ich nicht weiss unter welcher E-Mail-Adresse ich dich direkt kontaktieren könnte, habe ich inzwischen diese beiden Bestätigungs-E-Mails für die Kontoregistrierungsbestätigung, welche ich gestern morgen ja ausgelöstet habe, um die Mittagszeit gestern rum erhalten. Also einfach mit etwas 4 Stunden Verzögerung. :-) Aber hat nun offenbar geklappt mit der Bestätigung der Kontoregistrierung. Unter welcher E-Mail-Adresse man dich persönllich direkt kontaktieren könnte, würde mich natürlich trotzdem nach wie vor interessieren.
Danke für die Geburtstagswünsche.
Also, bin gespannt was du zu dieser neuen Antwort von InteractiveBrokers betr. Anlage in US-ETFs für CH-Anleger und diesem Bundesratsentscheid, der dazu anscheinend per 2023 gefällt worden zu sein scheint, zu sagen hast. Vielleicht müssen wir dazu ja auch noch ein bisschen was recherchieren. Und natürlich interessieren mich auch deine Antworten auf meiner anderen Fragen sehr.
Und keine Sorge, ich werde auf jeden Fall spätestens 2025 anfangen in ETFs zu investieren. Da ich ja aber bis jetzt mich vor allem für den S&P 500 interessiere, würde ich neben dem bereits erwähnten Punkt, dass ich mich auch noch möglichst umfangreich erst mal über dieses Thema informieren möchte, eigentlich auch mal noch die US-Wahlen abwarten. Denn diesbezüglich besteht ja bekanntlich derzeit ein riesiges Konfliktpotenzial, dass im schlimmsten Fall ja bis hin in einem amerikanischen Bürgerkrieg ausarten könnte, in so einem schlimmsten Fall würde ich mich natürlich vorerst nämlich nicht für US-ETF’s entscheiden sondern lieber in andere Märkte investieren.
Ein schönes Wochenende, auf hoffentlich Bald und beste Grüsse
Alex P. W.
Hallo Alex,
Du hast die richtige E-Mail gefunden, um mich zu kontaktieren :)
Diese Entscheidung ist tatsächlich korrekt. Allerdings gilt sie nicht für Execution-Only-Broker. Das bedeutet, dass Broker (und andere Finanzinstitute) einen ETF ohne KID nicht aktiv bewerben dürfen. Broker können dir jedoch weiterhin den Handel mit diesen Wertpapieren ermöglichen. Ein Schweizer Beispiel: Sowohl Saxo als auch Swissquote erlauben dir den Handel mit US-ETFs.
Als Schweizer Anleger fühle ich mich nicht wohl, ausschließlich in den S&P 500 zu investieren, da dieser Index nur aus US-Unternehmen besteht. Das bedeutet, dass wir nicht geschützt wären, wenn in den USA etwas passiert, aber nicht in unserem Land. Andererseits hätten wir mit etwas gut Diversifiziertem einen gewissen Schutz, wenn die USA schlecht abschneiden, der Rest der Welt jedoch nicht.
Die meisten Anleger sind sich einig, dass internationale Diversifikation eine gute Sache ist, da sie die allgemeine Volatilität reduziert, deine Exposition gegenüber nicht-systemischen Risiken verringert und die Variabilität der Ergebnisse senkt.
Hi Baptiste wieder
Danke für deine neuste Antwort.
Das klingt interessant mit deiner Erklärung betreffend diesem Bundesratsentscheid. Nur wird wohl nun für mich die Schwierigkeit sein, dies erstmal InteractiveBrokers klar zu machen, wenn ich mein richtiges Konto dann bei ihnen eröffnen lassen werde. Hast du hier Tipps dazu, wie ich da am Besten vorgehen sollte, dass InteractiveBrokers das versteht und nachvollziehen kann, so dass ich dann auch mit US-ETF’s handeln kann via InteractiveBrokers?
Weisst du wo ich die gesetzliche Grundlage/offizielle Quelle dazu finde, was du in deiner Antwort zu diesem Bundesrat gerade beschrieben hast?
Danke auch für deine Ausführungen zum S&P 500. Du meinst wenn sowas wie eben z.B. ein Bürgerkrieg in den USA stattfinden würde, was natürlich die US-Börsenkurse massiv senken lassen würde, zumindest wohl über einen längeren Zeitraum hinweg?
Sowas habe ich mir ja offensichtlich auch schon überlegt, andererseits, wenn man die historische Entwicklung des S&P 500 anschaut, so hat sich dieser bis jetzt doch immer wieder auch nach den schwersten Krisen (z. B. Zweiter Weltkrieg) nicht nur wieder erholt, sondern den Vorkrisenstand längerfristig bei weitem übertroffen. Zudem scheint mir ganz allgemein die historische Performance des S&P 500 diejenigen von World ETFs doch auch ganz klar zu übertreffen, was natürlich keine Garantie dafür ist, dass dies auch in der Zukunft so bleiben wird, aber nichtsdestotrotz ein Anhaltspunkt ist es. Und als weitere Argumente für den S&P 500 kämen für mich noch hinzu: Der amerikanische Markt war und ist doch weiterhin derjenige, der weltweit am meisten Gewicht hat. Fast alle der grössten, wichtigsten, rentabelsten Weltkonzerne, gerade und insbesondere wenn es um zukunftsorientiere vielversprechende Tech-Unternehmen geht, sind doch in den USA beheimatet? Und World-ETFs bestehen doch auch zu einem grossen Teil, so zwischen 60% und 75% aus USA-Anteilen? Da würde doch so eine USA-Krise auch sehr stark die Kurse von diesen ETFs sinken lassen, und kommt hinzu, da die USA ja weltweit so viel Gewicht hat im Welthandel mit anderen Staaten, zieht so eine USA-Krise dann doch auch mit ziemlicher Bestimmtheit auch die meisten anderen Märkte der Welt mit hinab, meinst du nicht? Wenn vielleicht auch nicht ganz so stark wie den USA-Markt selber, aber wenn es mal so weit kommen würde, fiele dieser Unterscheid zwischen S&P 500 und World ETFs somit wohl doch auch nicht mehr so stark ins Gewicht und vermutlich hat die Welt in so einer Krise und dann auch somit wir selber wohl erstmal andere Probleme bis auf Weiteres, als die Wertenwicklung unserer ETFs? Was meinst du denn dazu?
Ein anderes Problem, das ich allerdings auch noch sehe, was aber allgemein USA ETFs anbelangt, ist insbesondere für uns Schweizer Anleger, das Währungsrisiko oder nicht? In der Schweiz haben wir ja bekanntlich eine sehr starke, stabile Währung, da der Schweizer Franken weltweit ja bekanntlich als sicherer Hafen gilt, insbesondere in Krisenzeiten. Gerade haben wir ja in der jüngeren Vergangenheit gesehen, dass Inflation andere Länder, wie auch die USA, weitaus stärker trifft als die Schweiz. Kommt hinzu, dass die USA enorm verschuldet sind, was das Risiko erhöht, dass in Zukunft in den USA eine hohe Inflation eine immer grössere Rolle spielen könnte. Das wäre dann doch für uns Schweizer Anleger schlecht, weil unsere USA-ETFs in US-Dollars für uns in der Schweiz wohnhafte Schweizer dann währungstechnisch stetig an Wert verlieren? Wäre es denn da für uns Schweizer nicht sinnvoller, rentabler und risikoärmer in Schweizer Franken-ETF’s zu investieren oder machen ev. höhere Kursgewinne von US-ETFs und der Steuervorteil bei US-ETFs für uns CH-Anleger dies alles wieder wett? Was meinst du dazu?
Noch eine Frage zu diesem Teil hier in deiner Antwort: „deine Exposition gegenüber nicht-systemischen Risiken verringert „. Was schwebt dir darunter den genau vor? Welchen „nicht-systemischen“ Risiken könnte ich mich denn vermehrt aussetzen mit einer Investition ausschliesslich in den S&P 500? Das verstehe ich leider nicht ganz. Vielleicht weil mir der Begriff „nicht-systemisch“ noch nicht ganz klar ist? Aber wenn in den USA was Schlimmes passieren würde, dass den S&P 500 stark negativ beeinflussen würde, wäre das nicht dennoch ein systematisches Risiko? Also das genaue Gegenteil von nicht-systemisch?
Dass natürlich das Risiko von starken Kursschwankungen mehr reduziert werden kann, je mehr man diversifiziert, ist mir schon klar, aber das gilt eben leider auch nach oben. Und ein S&P 500 scheint mir schon ziemlich diversifiziert zu sein mit seinen ca. 500 Firmen, mal abgesehen davon, dass er sich ausschliesslich auf die USA beschränkt.
Bin wieder gespannt auf deine Antworten zu meinen neusten Fragen und Überlegungen.
Danke dir bestens für den Einblick in deine Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema, den du mir und anderen Lesern hier gewährst.
Auf Bald, mit bestem Grusse
Alex P. W.
Vielleicht lassen wir es vorerst bei Interactive Brokers. Für deine weiteren Fragen kannst du vielleicht im Forum posten? https://forum.thepoorswiss.com/
Dort gibt es einen Bereich auf Deutsch. Ich möchte hier in den Kommentaren nicht so viele Fragen beantworten, das ist einfach nicht praktisch.
Normalerweise musst du IB nicht überzeugen. In 99% der Fälle erhältst du Zugang zu US-ETFs, indem du einfach dein Konto erstellst. Nur in seltenen Fällen musst du diesen Prozess durchlaufen, und dann erfordert es etwas Überzeugungsarbeit. Ich habe jedoch noch nicht von tatsächlichen Problemen gehört, solange man darauf besteht, dass die Schweiz nicht zur EU gehört.
Also belassen wir es hier an diesem Ort mal beim Thema InteractiveBrokers.
Also du meinst es ist am Besten einfach mal dann den Kontoeröffnungsprozess zu starten ohne etwas diesbezüglich zu erwähnen. Okay. Nun sind sie aber natürlich im Zusammenhang mit mir bereits via meine Fragen im Mitteilungscenter darauf gestossen. Das macht es wohl eher wahrscheinlich, dass sie bei mir dann beim Eröffnungsprozess dies dann wieder geltend machen. Nun, da ich ja mein richtiges Konto frühestens Ende dieses Jahres eröffnen werde und bis dahin noch etwas Zeit vergeht, werd ich dann zu dem Zeitpunkt anlässlich des Eröffnungsprozesses vielleicht wirklich besser nichts mehr darüber erwähnen.
Aber nichtsdestotrotz, hier nochmal die Frage, kannst du mir bitte die gesetzliche Grundlage, welche mit diesem Bundesratsentscheid offenbar erlassen wurde oder zumindest die Quelle nennen, woher du diese Informationen hast, welche du mir in deiner vorletzten Antwort zu diesem Bundesratsentscheid genannt hast? Dafür wäre ich dennoch dankbar und es wäre mir sicher hilfreich in dem Falle, wenn InteractiveBrokers dann irgendwann wieder darauf zurückkommen sollte oder ich dann merke, dass ich mit meinem Konto nicht in US-ETFs investieren kann.
Meine anderen zuletzt genannten Fragen werde ich somit, wie es von dir erbeten wurde, im Forum hier nochmal stellen.
Danke und mit bestem Gruss
Alex P. W.
Ja, meine Strategie wäre, das echte Konto zu eröffnen und dann eventuelle Probleme (wie z.B. das Fehlen von US-ETFs) anzugehen. Andernfalls müsstest du die gleichen Fragen für dein neues Konto erneut stellen.
Die gesetzliche Grundlage ist das FIDLEG. Das Problem ist, dass es sich hierbei um ein Dokument mit über 100 Seiten handelt. Du kannst es gerne lesen, aber sofern du kein Anwalt oder Finanzexperte bist, bin ich mir nicht sicher, ob du mehr daraus ziehen kannst. Es scheint hier verfügbar zu sein: https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2015/2141/fr
Hi Baptiste
Danke für die Angabe der gesetzlichen Grundlage. Ich bin zwar weder Anwalt noch Finanzexperte (In letzterem Fall würde ich mich wohl hier nicht mit dir austauschen), aber in der öffentlichen Verwaltung tätig, wo ich es mit so einigen Gesetzen und Verordnungen zu tun habe, habe also im Lesen und Verstehen von Gesetzes- und Verordnungstexten doch schon einiges an Erfahrung.
Habe nun mal inzwischen ein paar Blicke da rein geworfen und vielleicht auch schon das Wichtige dazu gefunden.
Art. 61, Abs. 1, fidleg: Von der Pflicht zur Erstellung eines Basisinformationsblatts ausgenommen werden
Aktien und diesen gleichzustellende Effekten.
Also für mich scheint somit klar, dass so ein Blatt für uns Schweizer in der Schweiz nicht zur Verfügung gestellt werden muss, da es sich bei ETFs doch klar um nichts anderes als Aktienanteile handelt oder zumindest um diesen gleichzustellende Effekte. Oder was meinst du dazu?
Bin gespannt auf deine Meinung.
Hi Alex,
Gut gemacht, dass du schon einiges davon durchgegangen bist.
Deine Interpretation scheint vernünftig zu sein. Ich habe diesen Artikel auf Französisch durchgelesen. Bei Aktien ergibt das definitiv Sinn, aber ich glaube nicht, dass dies für ETFs gilt. Sonst wären alle ETFs ausgeschlossen. Sie sind in der Tat eine Art Aktien, aber eher Fonds und benötigen wahrscheinlich ein KID.
Andererseits wird in mehreren Abschnitten erwähnt, dass dies für Dinge gilt, die über reine Ausführung hinausgehen (execution only). Ich würde sagen, das ist das, was für uns relevant ist, da Broker diese Produkte nicht empfehlen, sondern nur ausführen dürfen.
Hi Baptiste
Danke für deine Stellungnahme. Ich bin mir da nicht so sicher, dass diese Bestimmung nicht auch ETF’s beinhaltet. Denn da steht ja nicht nur Aktien sondern auch „diesen gleichzustellende Effekten“. Also ein normaler ETF beinhaltet doch schlussendlich nichts weiter als Aktien, einfach von vielen verschiedenen Firmen gleichzeitig. Also wäre die Anzahl der Aktien einfach der einzige Unterschied zu einer Einzelaktie. Wenn ich das so richtig verstehe, wäre ein ETF nach meinem Dafürhalten im Mindestens „ein einer Aktie gleichzustellender Effekt“.
Aber sag mal, würde es dir was ausmachen mir die Abschnitte aus dem Gesetz mit Artikelnummer und so zu nennen, aus welchen du herausliest, dass gemäss diesem Gesetz KIDs im Falle von execution-only-Broker nicht bereitgestellt werden müssen?
Das wäre für mich und vielleicht auch für andere zukünftigen Leser dieser Kommentarspalte hier sicherlich sehr hilfreich.
Ich bin immer noch nicht überzeugt, aber um ganz sicher zu sein, bräuchte man wohl einen Finanzexperten oder einen Anwalt – und das sind wir beide nicht. Ich verstehe auch nicht so ganz, warum du das so genau verstehen möchtest.
Zum Beispiel, wenn du dir Abschnitt 1.3 ansiehst, weist der erste Punkt darauf hin, dass dies für Vorgänge gilt, die über die reine Ausführung hinausgehen. Und es gibt an mehreren Stellen im Dokument ähnliche Hinweise.
Hi
Warum ich das so genau verstehen möchte: Na wenn das Gesetz klar ist, kann ich InteractiveBrokers, wenn sie mir dann Probleme diesbezüglich machen würden bei der Kontoeröffnung, die entsprechenden Gesetzesartikel „unter die Nase“ reiben und ihnen klarmachen, dass die gesetzlichen Bestimmungen klar aussagen, dass diese KID-Bestimmung für uns Schweizer nicht gilt in diesem Fall. Und vielleicht würde man bei InteractiveBrokers nicht nur bei mir dann aufhören solche Dinge zu behaupten und den Zugang auf US-ETFs sperren sondern auch allgemein intern bei den Mitarbeitenden klarstellen, dass Schweizer Kunden von dieser KID-Problematik nicht betroffen sind und deshalb der Kauf von US-ETF-Anteilen bei allen zukünftigen in der Schweiz wohnhaften Schweizern zugelassen wird, ohne Ausnahme.
Danke für den Hinweis mit Abschnitt 1.3. Werde mir das bei Gelegenheit dann auch nochmal genauer anschauen.
Hallo Alex
Das ist ein nachvollziehbares Ziel. Bisher habe ich jedoch von keinem Schweizer Anleger gehört, der den Zugang zu US-ETFs verloren hat und ihn nicht zurückbekommen hat. Natürlich wäre es großartig, wenn das nie wieder passieren würde, aber ich bin da nicht allzu optimistisch.
Haloo Baptiste,
ganz herzlichen Dank für die Arbeit, die Sie sich machen, und den wertvollen Input, den Sie damit liefern. Ich hoffe, Sie können mir folgende Frage beantworten oder einen Hinweis zur weiteren Klärung geben: Profitieren deutsche Staatsbürger, die in der Schweiz leben, ebenso wie Schweizer von der SIPC-Regelung, sodass Vermögen von bis zu 500.000 USD geschützt sind – oder braucht es dazu einen Schweizer Pass? Beste Grüße!
Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Es freut mich, dass mein Inhalt Ihnen Mehrwert bietet.
Ja, deutsche Staatsbürger erhalten die gleichen Vorteile, wenn sie in der Schweiz ansässig sind. Alle Nutzer von Interactive Brokers UK (das wir als Schweizer Einwohner nutzen) genießen dieselben Vorteile.
Wären Sie in Deutschland ansässig, könnten Sie IB UK nicht nutzen und hätten daher keinen Zugang zu diesem Schutz.
Hallo Baptiste
Zuerst einmal herzlichen Dank für die tollen Inhalte und Recherchen.
Ich bin aktuell bei Swissquote und grundsätzlich zufrieden. Falls etwas nicht funktioniert erreiche ich auch telefonisch relativ schnell jemanden.
Angesichts der äusserst attraktiven Gebühren überlege ich mir trotzdem einen Wechsel zu Interactive Brokers. Wie ist die Erreichbarkeit bei Interactive Brokers bei Problemen? Und gab es schon einmal jemanden, der von Problemen bei Auzahlungen berichtet hat? Viele Grüsse, Nico
Hi Nico,
Mit einer Ausnahme habe ich noch nie von Problemen bei Auszahlungen gehört, und ich selbst habe mehrmals ohne Schwierigkeiten Geld abgehoben. Was den Kundensupport angeht, habe ich bisher nur das Web-Ticket-System genutzt, und das hat jedes Mal gut funktioniert. Sie bieten auch einen 24/7-Telefonsupport an, aber wie gut (oder schlecht) dieser ist, weiß ich leider nicht.
woher stammt die Info, dass man als Schweizer, der bei Interactivebrokers.co.uk ein Konto hat vom SIPC-Schutz profitiert?
Sie können darüber hier lesen.
Lieber Baptiste
Vielen Dank für deinen tollen Content!
Ich habe nun auch ein IBKR-Konto und setze mich langsam damit auseinander.
Eine Frage: Du schreibst, dass das Handeln von US-Aktien besonders günstig sei. Einverstanden!
Aber bei ETF’s haben wir hier doch die Problematik mit der steuerlichen Ansässigkeit. Für Schweizer ist Irland meines Wissens nach ideal, wegen der Quellensteuer. Ausserdem haben wir die Problematik mit der Erbschaftssteuer, sofern die ETFs in den USA ansässig sind (einfach gesagt: US-ISINS). Heisst: Ich muss eigentlich ETF’s ohnehin am Schweizer Markt kaufen („EBS“ in IBKR).
Was denkst du dazu?
Hallo Tom,
Glückwunsch zum Start mit IB.
Tatsächlich ist dein erster Punkt falsch. US-ETFs sind für Schweizer Anleger effizienter als irische ETFs. Was macht ETFs aus den USA so großartig?
Und dein zweiter Punkt ist überhaupt kein Problem, da wir ein Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA haben. Sollten sich Schweizer Investoren über die amerikanische Erbschaftssteuer Sorgen machen ( 2024)?
Also, US-ETFs sind genau das, was wir brauchen :)
Hello Baptiste,
Thank you for your blog and insights that you present in this complicated topic. You must have spent hours reading all this. I have a question and probably you could help with an answer. When doing your tax filings in Switzerland, what specific documents are needed from a broker for any dividend income or capital gains from sale of securities? Is IB able to provide this in a way that is accepted by Swiss Federal and cantonal tax offices?
Many thanks and best wishes.
Bitte kommentieren Sie deutsche Artikel auf Deutsch.
Das Finanzamt benötigt kein spezielles Dokument. Es braucht einen Bericht, in dem alle Daten enthalten sind, alle Operationen, alle Dividenden, der Wert aller Aktien, die mögliche Marge und so weiter.
Ich habe immer den „activity statement“ von IB verwendet und hatte nie Probleme.
Gruezi Baptiste,
Vielen Dank für dein Antwort.
Sind diese „Activity Statements“ in Englisch und kein Problem für Finanzamt?
Bezüglich der Sprache bin ich kein Muttersprachler und habe mich von dem Blognamen und dem Teil der Inhalte, die in Englisch sind, beeinflussen lassen. Danke für dein Verständnis.
Freundliche Grüße,
Hallo,
ich weiß nicht, ob sie übersetzt werden können. Ich habe es nicht einmal versucht :) Da der Rest der Website auf Französisch und Deutsch übersetzt ist, könnte ich mir vorstellen, dass die Berichte auch übersetzt werden. Bisher habe ich den Bericht immer auf Englisch an das Finanzamt gegeben.
Das verstehe ich. Aber da jeder meiner Artikel auf Englisch verfügbar ist (siehe oben rechts), können Sie auf die englische Version (oder Französisch) wechseln, um in einer anderen Sprache zu kommentieren.
IBKR ist ein ziemlich undurchsichtiger Broker. Der Support ist bescheiden, die Übertragung von Wertschriften funktioniert leider überhaupt nicht. Das Konzept günstiger Trades ist sicher toll, doch wenn keine Wertschriften übertragen werden können, weil IBKR von der aktuellen Depot Bank nicht ansprechbar ist und auch auf Anfrage derjenigen gar nicht reagiert, ist das Ganze nur für Neukunden sinnvoll, die ein neues Depot aufbauen möchten nützlich. Auch passt mir die nur bis 75000 Pfund Einlagesicherung überhaupt nicht. Leider ist IBKR ein weiterer Broker der nur beschränkt Sinn macht.
Es tut mir leid, von Ihren Erfahrungen mit der Übertragung von Aktien auf IB zu hören. Das ist etwas, was ich nie versucht habe. Ich hatte noch nie Probleme mit dem Support, sondern habe sie nur direkt über mein Konto kontaktiert.
Der Schutz von 75’000 GBP ist jedoch falsch. Sie können 500’000 USD Schutz (für Aktien und ETFs) bei IBKR bekommen, wenn Sie ein Schweizer Investor sind, weil IBKR UK unter den SIPC Schutz fällt.
Ich habe meine Wertschriften ohne Probleme von der BEKB zu IBKR transferiert.
Die grossen Banken der Schweiz sind bei IBKR als Einbringer sogar registriert und es geht sehr schnell, BEKB war noch nicht bekannt und ich musste dies zuerst Initiieren (und BEKB muss auf eine IBKR Anfrage antworten) aber alle Player (IBKR und BEKB) haben gut mitgespeilt und nach zwei Wochen waren meine Aktien transferiert
Danke für den Austausch! Das ist sehr gut zu wissen!
Grüezi Baptiste,
ich beginne damit, mich mit Investition auseinander zusetzten. Hab daher wenig Erfahrung. Deine Blogs sind sehr hilfreich. Doch habe ich eine Frage. IB scheint mir eine interessante Option zum investieren. Die 0.1% für den EU/CH Raum scheinen günstig. Aber die Mindestgebühr beträgt 10 CHF. Ich als klein, klein, sehr klein Anleger habe nicht die Möglichkeit 1000.- monatlich abzudrücken. Wären eher 100.-. Da sind die Mindestgebühr von 10CHF leider 10%. Da komme ich mit passiven Fonds Produkten von einer Bank viel günstiger. Kannst du mir dazu eine alternative Empfehlen? Lohnt sich das investieren bei einem so geringen Betrag überhaupt?
Beste Grüsse
Mirco
Grüezi
Der Mindestbetrag sollte bei CH-Fonds nicht 10 CHF betragen, wenn Sie das gestaffelte System verwenden, sondern eher 5 CHF. Sie haben jedoch Recht, dass der Mindestbetrag für CHF-Fonds immer noch sehr hoch ist.
Allerdings erhalten Sie Zugang zu US ETFs. Und bei diesen zahlen Sie nur 0,35 USD für den Kauf. Und 2 USD für die Währungsumrechnung. Das ist wirklich fair und erlaubt Ihnen, auch kleine Beträge zu investieren.
Wenn Sie 100 CHF im Monat investieren, können Sie 3 Monate damit warten und dann 300 CHF auf einmal investieren, was die Gebühren senkt. Ich denke, es lohnt sich, zu investieren, wenn auch nur für den Anfang.
Grüezi,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. IB ist soweit ich verstehe nur ein „Zwischenhändler“. Sind meine Aktien immer 100% bei mir, also in einem Depot, oder besitze ich die Aktie gar nicht? Oder anders gefragt, was passiert bei einem Konkurs von IB? Habe ich noch Zugang? Ich habe bereits Ihre Blogs dazu gelesen. Aber bin nicht ganz sicher.
Vielen Dank und Gruess
Hallo,
IB ist kein Mittelsmann (Zwischenhändler?), sondern ein richtiger Broker. Die Aktien werden auf Ihren Namen in einem Sammelkonto gehalten. Soweit ich weiß, ist IB einer der sichersten ausländischen Makler.
Wenn IB in Konkurs geht, können Sie nicht direkt auf die Aktien zugreifen. Es wird einige Zeit dauern, bis Sie sich erholt haben. Das ist bei jedem Broker gleich. Selbst wenn ein sicherer Schweizer Broker in Konkurs geht, werden Sie nicht am selben Tag auf Ihre Aktien zugreifen können.
Danke für den informativen Bericht. Suche gerade nach einem neuen Broker. Bin zur Zeit bei Postfinance E-Trading und Cornertrader. Postfinance ist super, wenn man kein Fragen hat und Standardaktien traden will, sonst sind die Mitarbeiter überfordert und haben weniger Ahnung wie ich als Hobbyanleger, Cornertrader ist okay, aber bei OTC Aktien können die Spesen sehr teuer werden.
Habe eine Frage zu IB, können wir als Schweizer da auch Pre- und Aftermarket handeln? Wie sieht es aus mit OTC Aktien? Wäre super, wenn du mir das beantworten könntest. Vielen Dank.
Hallo Karin,
Ja, Sie können mit Interactive Brokers Pro auch während der verlängerten Öffnungszeiten handeln. Sie können auch „OTC“-Aktien handeln, indem Sie in der Berechtigung „Penny Stocks“ aktivieren.
Darf ich fragen, warum Sie diese benötigen? Ich habe noch nie eine dieser Funktionen genutzt.
Hallo Baptiste,
Danke für die Antwort, hilft mir sehr bei meiner Entscheidung. Pre- und Aftermarket ist immer spannend, wenn irgendwelche News rauskommen und man schnell Aktien kaufen oder verkaufen will. Während den regulären Tradingzeiten ist es meistens zu spät zum Einsteigen, weil Aktien dann total gepushed werden durch Socialmedia oder so. OTC ist interessant, weil einige gute Biotechaktien oder Techaktien entweder nicht mehr an der Nasdaq sind, weil sie total geshorted wurden und nicht mehr Nasdaq-konform sind oder noch nicht bei Nasdaq/Nyse gelistet sind, weil sie den Anforderungen nicht entsprechen. OTC Aktien werden auch nicht von Hedgefonds gekauft. Pink Sheets sind meistens unter $5.00. Super, werde mir mal ein Konto bei IB eröffnen. Ihre Artikel sind immer sehr gut geschrieben. Vielen Dank.
Danke für das Teilen, das ist interessant!
Danke für den Artikel!
Bei Vermögen über USD 500’000 sollte man also nach einem Zweitbroker suchen oder? Wäre dann Degiro evtl. Die beste Alternative?
Nicht unbedingt. Sie müssen nicht zu 100 % Ihres Vermögens abgesichert sein.
Ich persönlich würde als Schweizer Anleger Swissquote als Zweitbroker verwenden, da dies eine erhöhte Sicherheit bedeutet. Ich würde einen Schweizer Broker bevorzugen. DEGIRO bietet zwar keinen großen Schutz, wäre aber in der Tat billiger als SQ.
Salü, ich habe kürzlich gelesen dass IB die Einlagensicherung für Schweizer auf 85’000 GBP gewechselt hat (Quelle: Schweizer Finanzblog). Könntest du dies verifizieren und allenfalls im Artikel anpassen?
Ich muss das mit meinen Kontakten in IB bestätigen. Ich bin mir nicht sicher, ob das für Schweizer Kunden bei IB UK zutrifft, aber vielleicht ist das eine Folge des Brexit :(
Ich habe gerade ein Telefongespräch mit IB beendet. Sie bestätigten, dass sich für Schweizer Kunden nichts geändert hat. Wir sind immer noch durch SIPC geschützt, genau wie US-Kunden. Ich werde den Artikel mit weiteren Informationen aktualisieren.